Pferdedentistik |
Kursinhalte |
Termine Preise |
Anmeldung |
Prüfung |
Marktlage |
Wie komme ich auf den Markt |
Infothek |
Hufakademie |
Pferdeosteopathie |
| Marktlage für Pferdedentistik Die Zahl der Freizeitpferde steigt
immer noch gewaltig an. Dies geht einher mit einem geänderten
Verhältnis zum Pferd. Folglich erfahren Aspekte der Pferdehaltung
vermehrt Aufmerksamkeit, die in frühere Zeiten eher übersehen
wurden. Dies führt zu einer starken Nachfrage in Pferdentistik,
die kaum gedeckt werden kann.
Aus Nutztieren werden Freizeitpartner Seit vielen Jahren
werden Pferde vermehrt im Freizeitbereich eingesetzt. Damit hat
sich das Verhältnis Mensch-Pferd weiterentwickelt. Pferde werden
heutzutage anders genutzt.
Naturnahe Haltung wird immer häufiger Das Pferd ist vom Nutztier
zum Partner geworden, zu dem ein persönliches Verhältnis
entstanden ist. Das Wohlergehen der Pferd wurde immer wichtiger.
Die Belastungen für die Pferde wurden gleichzeitig weniger, da sie keine Arbeitstiere mehr waren. Sie werden als Reit- und Fahrpferde genutzt, im Sport- und Freizeitbereich. Die tägliche Arbeitszeit ist größtenteils viel geringer. Es gibt Pferde, die nur wenige Stunden in der Woche geritten werden. In der Pferdeszene vollzog sich eine grundlegende Entwicklung. Neben dem reinen Einsatz als Sportgerät auf der Bahn und im Viereck wurden Ausritte ins Gelände und Wanderritte populärer. Neue Reitweisen wie z.B. das Westernreiten breiteten sich aus. Auch die Erziehung der Pferde erhielt neue Perspektiven, Ausbilden statt Abrichten war die Devise und einige Pioniere etablierten sich auf diesem Gebiet. Damit nahm die Aufmerksamkeit zu, die Reiterinnen und Reiter dem Wohlergehen ihrer Pferde schenkten. An Haltung und Pflege stellten sie höhere und andere Ansprüche. Offenstall und Laufstall fanden eine große Verbreitung. Mit dem zunehmende Interesse an artgerechter Pferdehaltung begann man sich auch allmählich für den Zustand der Zähne zu interessieren. Obwohl Deutschland zu den Pionierländern der Pferdedentistik in der ersten Hälfte des vorherigen Jahrhunderts gehörte, war viel von dem Wissen in der Zeit nach dem Ende des zweiten Weltkriegs verloren gegangen. Die Reiterschaft wurde jedoch zunehmend unzufriedener mit dem, was ihr üblicherweise auf diesem Gebiet angeboten wurde. Der Bedarf nach speziell ausgebildeten Experten für die Pferdezähne entstand. Zunächst wurde dieser Bedarf n den USA aufgegriffen, vor allem neuen Jahrtausend aber auch in Europa Die Ansprüche
an Pferdedentisten von heute sind unterschiedlich. Wir verstehen
darunter aber Menschen, die selbstständig entscheiden können,
was für das Pferd das beste ist, die über den Tellerrand
hinausschauen können und neben dem Gebiss das Pferd als ganzes
sehen und sich auch für angrenzende Themen wie Haltung und
Fütterung interessieren. Und auch die Grenzen ihrer Fertigkeiten
kenne und im Zweifelsfall mit den entsprechenden Experten zusammen
arbeiten. Dazu gehört es auch, die rechtlichen Grenzen der
Pferdedentistik zu akzeptieren und Tätigkeiten, die dem Tiermediziner
vorbehalten sind selbstverständlich zu unterlassen.
Mit dem Ausbildungsgang
Pferdedentistik macht die BESW-Akademie ein Ausbildungsangebot für
Menschen, die unter Respekt für das Pferd in einer Marktlücke
mit sehr großer Nachfrage eine Erwerbstätigkeit aufbauen
wollen. |