BESW - Hufakademie

Hufpflege - Huftechnik - Hufbeschlag

Hufpflegeprüfung

 

Wir wollen nicht wissen, was Sie vorher gemacht haben, sondern, was Sie hinterher können.


Mit dem Januar 2011 haben wir sämtliche Zugangsbeschränkungen zur Prüfung aufgehoben. Sie können also ohne einen Kurs besucht zu haben und ohne einen Tag Praktikum an der Prüfung teilnehmen. Allerdings ist das nur für wirkliche Könner erwähnenswert. Damit entfällt auch der Eignungstest, da er nicht mehr erforderlich ist.

Wer mit Vorkenntnissen kommt, kann sicher den einen oder anderen Kurs auslassen. Um Ihnen dabei zu helfen, dies einzuschätzen, bieten wir einen Einstufungstest an. Er findet auf Wunsch sowohl für die Theorie als auch für die Praxis statt. In der Theorie erhalten Sie Prüfungsfragen zu jedem Prüfungsfach. Nach der Korrektur können wir Ihnen sagen, wie Sie dieses Fach in der Prüfung bestanden hätten. Sie entscheiden danach, ob Sie den zugehörigen Kurs besuchen wollen oder nicht. Genauso ist es in der Praxis. Sie bearbeiten ein Pferd unter Prüfungsbedingungen und erfahren, wie das in der Prüfung benotet worden wäre. Wir geben Ihnen auch einen Rat, wie viele praktische Unterrichtstage Sie nach unserer Erfahrung noch besuchen sollten und wie viel Praktikum.

Sie können die Prüfung so oft wiederholen, wie Sie wollen. Allerdings verpflichten Sie sich auch, sich bis spätestens etwa eineinhalb Jahre nach dem Ausbildungsbeginn zur Prüfung anzumelden. Die BESW verpflichtet sich im Gegenzug, Sie bis zu diesem Zeitpunkt nach der zum Zeitpunkt der ersten Anmeldung zu einem Kurs gültigen Prüfungsordnung zu prüfen. Sollte es nicht geklappt haben, können Sie die Prüfung so oft wiederholen, wie Sie wollen, allerdings nach der dann jeweils gültigen Prüfungsordnung. So können wir die Prüfungsordnung auch neueren Anforderungen anpassen.

Zwei mal im Jahr findet eine Prüfung statt. Meist Anfang Mai und Anfang November. Die Termine sind meist mindestens drei Monate vorher - oft noch länger - bekannt. Anmelden sollte man sich mindestens einen Monat vorher in der laut Prüfungsordnung vorgesehenen Form.

Die Prüfungen finden gegenwärtig in der Nähe von Osnabrück in einer Reitanlage statt, in der kein Unterricht gegeben wird. Die Pferde sind also weder den Prüflingen bekannt, noch sind die Pferde als Folge praktischen Unterrichts durch die BESW von größeren Problemen befreit. Vielmehr findet man den ganz normalen Alltag vor.

Die Prüfung unterteilt sich in einen praktischen und einen theoretischen Teil. In der Theorie wird der Unterrichtsstoff aller Theoriekurse abgeprüft. Pro Fach hat man einen halbe Stunde Zeit um zwischen fünf und acht Fragen schriftlich zu beantworten. Wenn man droht durch die Prüfung zu fallen, gibt es indem jeweiligen Fach eine mündliche Nachprüfung, bei der man sich um einen Note verbessern kann.

Das Gesamtergebnis der Theorieprüfung wird aus der Einzelnote ermittelt. .

Wer die Theorieprüfung bestanden hat, kann an der praktischen Prüfung teilnehmen.

Die Praxisprüfung besteht aus einer Bearbeitung eines Pferdes an allen vier Hufen. Vorher kann man sich sein Pferd in Ruhe anschauen. Nachdem man es dem Prüfungsausschluss vorgestellt und diesem seine Bearbeitungsvorschläge vorgeschlagen hat, werden die Hufe bearbeitet.

Die Bewertung erfolgt nicht nur nach dem Arbeitsergebnis, sondern auch nach dem artgerechten Umgang mit dem Pferd, der Arbeitsplatzordnung, der Sicherheit und dem Umgang mit dem Werkzeug. Die Qualität der Beschreibung der Arbeitsergebnisse wird ebenfalls bewertet. Denn die Kommunikation mit Halterinnen und Haltern ist besonders wichtig. Schließlich müssen Hinweise für den Umgang mit dem Pferd direkt nach der Hufpflege gegeben werden.

Die Prüfungsergebnisse liegen in der Regel noch am selben Tag vor. Zeugnisse und Urkunden werden bei einer kleinen Feier am Abend verteilt.

 

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Hinweis:
Für verbindliche Angaben über Ausbildungsinhalte und Prüfungsverfahren vergleiche die jeweiligen Ausbildungsverträge und Prüfungsordnungen.

Hier gibts das Anmeldeformular