Ausbildungsziele
Wodurch Soll sich ein BESW-Absolvent auszeichnen?
Das wichtigste Ziel der BESW
war schon immer, selbständig denkende, entscheidende und handelnde
Hufexperten und Hufexpertinnen heran zu bilden. Denn Sie sind es,
die später allein am Pferd stehen und dann entscheiden müssen,
was zu tun ist.
Anfang 2009 hat sich das BESW-Beraterteam
in Marburg zusammen gesetzt und weitere Antworten auf die Frage
formuliert was mit dieser Ausbildung erreicht werden soll. Im BESW-Beraterteam
sind die wichtigsten Ausbilder der BESW zusammen gefasst und um externe
Experten ergänzt. Ich finde die Ergebnisse derart überzeugend
und authentisch, dass ich Sie ihnen nur leicht redaktionell überarbeitet
aber ansonsten ungekürzt wiedergeben möchte.
Offenheit:
1.Offen- und Aufgeschlossenheit gegenüber
neuen/anderen Erkenntnissen
2.Offenheit: Methode, Ansätze, Ideen
3.Können in Altbewährtem
Wissen:
1.Fachkompetenz
2.Kenntnis über Erkrankungen und geeignete Hufbearbeitung
3.sehr gute Exterier Kenntnis
4.gut geschultes Auge für das Pferd
5.ganzheitlicher Pferde Mann/Frau sein
6.Verbindung von Stellung und Gängen verstehen
7.gutes Allgemeinwissen Pferd
8.genaue Beurteilung Pferd gesamt
9.Besondeheiten der Gliedmaßenstellung
10.Anatomie und Physiologie des Pferdes verstehen
11.Stellungskorrektur

Fertigkeiten:
1.sicherer, erfahrener Imgang mit dem
Werkzeug
2.Handwerklich geschickt
3.Qualitativ hochwertige Arbeitsergebnisse
4.Arbeitstempo das eines ausgebildeten Hufexperten würdig ist
5.gute handwerkliche Fähigkeiten
6.Ergonomisch arbeiten können
7.Hände sollen machen können, was der Kopf will
8.Zielsicher arbeiten
9.präzise in der Arbeitsführung
Ethologie:
1.tierfreundlich
2.pferdegerecht: Umgang, Arbeit
3.Liebe zum Pferd
4.richtiger Umgang mit dem Pferd
5.ruhig am Pferd
6. Keine Kompromisse am Huf eingehen
Kooperation:
1.Kooperationsbereitschaft mit Tierarzt
und Kollegen
2.Kritikfähig mit Kollegen
3.Mit Tierärzten reden können
4.Miteinander mit Kollegen
5.Kompromiss und Lösungsorientiert

Qualität:
1.Zukunftsorientiert, Lust an Weiterbildung
2.Die erreichte Qualität der BESW-Absolventen zu sichern und
zu erhöhen
3.zur Fortbildung gehen
Kunden:
1.Kundenservice
2.gut erklären können was er weiß und macht
3.gute Beratung des Kunden
4.ausführliche Beratung für den Kunden
5.sicheres Auftreten vor dem Kunden
6.Zeit für Pferd und Kunden nehmen
7.Kundenfreundlich
8.Beraten in Fragen zur Pflege, Ernährung und Stallmanagement
9.Kundenzufriedenheit
Werte:
1.Zuverlässigkeit
2.sollte kritikfähig sein
3.Fehler eingestehen
4.FLexibilität
5.Ruhe am Pferd
6.sauber und ordentlich Arbeiten
7.Gedult: Pferd, Mensch, sich selbst
8.pünktlichkeit
9.gute Selbstreflexion
10.keine negative Urteile gegenüber Kollegen fällen (voreilig)
11.selbstbewusstes Auftreten
12.Ordnung am Arbeitsplatz
13.Umsichtigkeit: Tier, Situation, Besitzer, Nutzung
14 Freundlichkeit

BWL:
1.Qualifiziert in Betriebsführung
2.Ökonomisch vernünftig arbeiten können
Da bleibt nichts zu ergänzen!!
Da stellt sich natürlich
logischerweise die Frage: Wie muss eine Ausbildung aussehen, die
solche Absolventen hervorbringen soll? Auch auf diese Frage hat
das BESW-Beraterteam Anfang 2009 in Marburg Antworten gegeben: Auch
hier wieder nur leicht redaktionell überarbeitete Ergebnisse:
Ausbilder:
1.kompetente Ausbilder mit Berufserfahrung
Ausbilder Eigenschaften:
1.Vorbild sein
2.Echtheit
3.professionell
4.Ruhe und Geduld des Ausbilders
5.freundlich sein zu den Schülern
6.Empathie (Engagement)
7.Vorbildfunktion ernst nehmen, verdeutlichen
8.Schüler am Wissenstand abholen und weiterführen
9. Marketing Management durch BESW, einheitliches Auftreten

Methode:
1.ausführliche, verständliche
Erklärung
2.Fertigkeiten: Fallbeispiele in der Gruppe theoretisch besprechen
3.praktische Übungen, genaue Arbeiten
4.flexibel
5.Motivation der Schüler
6.Test
7.gut organisierte Lehrzeit/ Mitfahren
8.Aufträge zwischen Kursen
9.Hausaufgaben
10.Übung von Gesprächen mit TA und Kollegen
11.BWL: Theorieunterricht, Beispiele, Vorlage fürs spätere
Leben
12.Kundenservice/ Fallbeispiele als Rollenspiel
13.Rollenspiel
14.Lernen lernen
15.Teamfähigkeit bei Schülern unterstützen
16.Praktikum: Kundenverhalten demonstrieren
17.praxisbewegende Lerninhalte
18.learning by doing
19. Übung im Erklären der Arbeit in Bezug auf Kundenberatung

Strategie:
1.ordentliches, sicheres, sauberes Arbeiten
2.lernen in klarer Ordnung
3.Prüfungsordnungen genau festlegen
4.Werte festlegen
5.Wichtigkeit der Ethologie immer hinweisen
6.Struktur
7 .genaue Wissenskataloge erstellen und abfragen
8 .Standart festlegen
Lehrmittel:
1.Strukturen der Bwl genau erläutern
Kataloge/Richtlinie
2.festgelegte Fachliteratur als Leitfaden
Technik:
1.geeignete Ausbildungställe/Pferde
2.Moderne Lehrmittel in Verbindung mit Praxis
Netzwerk:
1.Kontakte vorleben, einladen von fremden
Fachleuten
2.Expertentreffen für alle Ausbildungseinrichtungen
3.Info über Neuerung + Besonderheiten unter den Ausbildern
4.Ausbildertreffen wie heute
5.Übereinstimmung unter Referenten
6.schnelle Info über Neuerungen an die Ausbilder
7.Vorträge durch Experten
8.Qualitätssicherung: Fortbildung/externe Experten auf Kursen/
Materialkunde
9.regelmäßige Fort-/Weiterbildung
10.gut geschulte, regelmäßige weitergebildete Ausbilder
11.Netzwerk für Fortbildungen schaffen, erhalten
12.Netzwerke offen legen Partner finden Kontakt halten
13.spezielle Weiterbildung der Ausbilder

Das ist nicht nur ein Wunschzettel.
Da die meisten Ausbilder sog. "Eigengewächse" sind,
d.h. in der einen oder anderen Form Ihrer Ausbildung bei der BESW
erhalten haben, reflektiert dies mehr oder weniger, was sie während
der Ausbildung bei uns am eigenen Leib erfahren haben. Natürlich
gibt es auch bei uns immer wieder neues und manche Dinge haben wir
auch erst in jüngerer Vergangenheit eingeführt. Aber
dennoch haben wir keine Bedenken, diese Auflistungen hier ohne
Umschweife offen zu legen. Testen Sie uns und unsere Referenten
und Ausbilder!
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