|
Ziele
der
Hufbearbeitung
Ausbildung
BESW-Beraterteam
Infothek
Huf
Lexikon
Huferkrankungen
Checkliste
Hufschutz
Lexikon
Hufschutz
Hufschutz
des Jahres
Testcenter
Literatur
Rechtslage
Hufgeschwür
des Jahres
Links
Qualitäts-
management
Hufexperten
Forum
Pressebereich
Über
die BESW
|
Hufschutz
des Jahres 2009
|
für
Easyboot
Glove von Garrett Ford
Back to the Boots! Mit dem Easyboot Glove hat die Firma Easy–Care
aus den USA ein neues Zeitalter der Hufschuhe eingeläutet.
Die Basis für diesen Erfolg wurde schon vor über 30
Jahren gelegt. Modelle wie der Classic, die sich über Jahre
im Pferdealltag bewährt haben, sind Grundlage für diese
Erneuerungen. Kontinuierlich wurden von Modell zu Modell Verbesserungen
erreicht. Wie der Name Glove schon sagt, was übersetzt Handschuh
heißt, sitzt er wie eine zweite Haut auf der Hufwand. Dies
ist nur möglich, weil dieser Hufschuh eine weiche Oberschale
hat. Für Stabilität sorgen eine feste Sohle und die
Gamaschen (Gaiter) aus weichem Neopren mit Klettverschluss.
|

Den Preis überreichten Rosi Schnitzenbaumer von der Allianz
für
Hufbearbeitung e. V. und Dr. Alexander Wurthmann von der BESW
Akademie
in Vertretung von Garrett Ford an Bernd Jung (Mitte)
vom Hufshop – dem
offiziellen Statthalter von Easycare in Deutschland.
Die neu geschaffenen
Größen im Abstand von nur vier Millimetern sorgen für
die optimale Passform und hervorragenden Halt in allen Gangarten.
Der Hufschuh ist extrem leicht, die Form ist einem natürlichen
Barhuf gut nachempfunden. Das lockere und ermüdungsfreie
Laufverhalten der Pferde wird durch den guten Abrollpunkt auch
über lange Distanzen gewährleistet. Er ist für
jeden Benutzer leicht und ohne Hilfsmittel an den Huf anzubringen
und auch wieder auszuziehen. Da der Schuh keine aufwendigen Verschlüsse
und Haltekrallen besitzt, hat er so gut wie keine reparaturanfälligen
Teile. Wie bei allen anderen Easyboot Modellen auch, liegt der
Glove nur im Harthornbereich auf. Dadurch können keine Scheuerstellen
entstehen.
Mit dem Easyboot
Glove wurde ein ganz besonderer Hufschuh geschaffen, der auch
Hufschuhskeptiker absolut überzeugen wird. Ein Produkt das
es wert ist, zum Hufschutz des Jahres 2009 ausgezeichnet zu werden.
Kontakt
Hufshop
Mühläcker 9
D 74420 Oberrot
Tel. 07977/9107/23
www.hufshop.ded
|
Hufschutz
des Jahres 2008
|
für
DUPLO
von Hubert Frank
Schon seit vielen Jahren sind unterschiedliche Hersteller auf
der Suche nach einem Hufschutz, der die Vorteile von Kunststoffhufschutz
und Eisenbeschlägen kombiniert und dabei ihre Nachteile kompensiert.
Immer wieder versucht, die Vorteile von Kunststoff (geringes Gewicht,
Dämpfung und Flexibilität) mit denen von Metall (Verschleißfestigkeit,
Verdrehfestigkeit, Formstabilität) zu verbinden.
|
 |
Hubert Frank,
Hufschmied und Tüftler aus dem Bayerischen Wald legte 2006
den Duplo vor, der einige grundlegende Innovationen aufwies. Der
Duplo wird aus thermoplastischem Polyurethan (Gewichtsersparnis
und Dämpfung) gefertigt. Der Kunststoff wird um eine halbmondförmigen
Metallplatte (Stabilität) herum gegossen. Die Metallplatte
befindet sich nur im vorderen Teil des ringsum geschlossenen Hufschutzes.
In den relativ weichen Kunststoffkörper wird auf der hufzugewandten
Seite eine Leiste mit Stacheln aus gehärtetem Kunststoff
eingearbeitet, die aus dem Hufschutz herausstehen (Verdrehfestigkeit).
In die Metallplatte sind Aufnahmen für die Nägel eingelassen,
was den Sitz weiter verstärkt. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten
ist die zweite Version nun auch außerordentlich verschleißfest.
Und so gelingt es ihm tatsächlich einen sehr guten Kompromiß
zwischen Kunststoff und Eisen anzubieten. Den Duplo gibt es in
bemerkenswert vielen Größen und zu einem noch vernünftig
zu nennenden Preis.
|
|
|
|

Die
Auszeichnung nahm auf der "Pferd Rhein Ruhr" Hanno Pilartz
(rechts) entgegen, der mit seinen Ideen wesentlich zu Entstehung,
Erprobung und Weiterentwicklung des DUPLO beigetragen hat. Der neu
formierte Vorstand der Allianz für Hufbearbeitung e. V. gratulierte
mit Rosi Schnitzenbaumer, Uwe Kaczmarek und Dr. Alexander Wurthmann
(v.l.n.r.).
Kontakt:
Duplo Kunststoffbeschläge
Hubert Frank
Obergrainet 16
94143 Grainet
Tel: 08585/962276
Fax: 08585/962274
E-Mail: hu.frank@t-online.de
Internet: www.innovationenonline.dede
|
Hufschutz
des Jahres
2007
|
für
Equi-Pak
CS der Firma Vettec
Schon seit vielen Jahren ist die Fa. Vettec eine der erfolgreichsten
Firmen in Entwicklung und Vertrieb von innovativen Hufrekonstruktions-
und Polstertechniken.
|
 |
Mit dem neusten
Produkt Equi-Pak CS ist ihr ein Durchbruch bei den stossbrechenden
Hufpolstern gelungen. Durch Beimischung von Kupfervitriol zum
Polstermaterial kann Strahlfäule unter dem Polster effektiv
verhindert oder sogar bekämpft werden. Durch diese Innovation
wird ein seit langem bestehendes Problem endlich gelöst.
|
|
|
Aus diesem
Grund verleiht die BESW Hufakademie die diesjährige Auszeichnung
„Hufschutz des Jahres 2007“ der Fa Vettec für
das Produkt Equi-Pak CS.

Die
Auszeichnung nahmen Patrice-Claire Rutteman und Bastiaan Zijlstra
für Vettec
von Dr. Alexander Wurthmann (links) und Lothar Uhlenbruch (rechts)
entgegen.
Bei
der anschließenden Demonstration konnten gleich mehrere Vettec-Produkte
eingesetzt werden. Ein an Hufrehe erkranktes Pferd erhielt einen
sehr aufwendigen Hufschutz. Aufgebaut wurde auf Hippoplast-Klebeschalen
(Hufschutz des Jahres 2006), die mit Vettec Super Fast an den Huf
angeklebt wurden. Wegen der großen Hitze mußte sehr
schnell gerarbeitet werden. Auf die Klebeschalen wurde ein normales
Alu geschraubt. Daraufhin wurde der Zwischenraum zwischen Huf und
Alu an der Zehenspitze abgedichtet, so daß nichts hindurch
fließen konnte und das Alu mit einem Abdeckpad wie oben gezeigt
abgedeckt. Danach wurde der entstandene Hohlraum zunächst zur
Hälfte mit Equi-Pak CS gefüllt, um das Hufbein zu polstern.
Da das Pferd tendenziell Probleme mit Fäulnis hat, war Equi-Pak
CS hier die erste Wahl. Schließlich wurde der verbleibende
Raum mit Adhere aufgefüllt. Das Material ist sehr hart und
kann zur Entlastung der Zehenspitze besser Last aufnehmen.

Kontakt:
Zonnebaan 14, 3542 EC Utrecht, Niederlande, Tel. 0031/30/2411823,
mobil 0031/621238705, Fax 0031/30/2410054
E-Mail: info@vettec.net
Internet: www.vettec.net |
Hufschutz
des Jahres
2006
|
für
Hippoplast
Klebeschalen
Die
Firma Hippoplast S.A.R.L. in lothringischen Breidenbach hat in
den letzten Jahren immer wieder durch neue und innovative Produkte
im Bereich Huftechnik auf sich aufmerksam gemacht. Der Chemiker
Andreas Donauer als der technische Kopf bei Hippoplast entwickelte
u. a. Kunststoffbeschläge sowie Kleber und Hufpolster.
Vor
kurzem führte Hippoplast Klebeschalen in den Markt ein, die
im Vergleich zu den bekannten Produkten verschiedene Vorteile aufweisen.
Im Gegensatz zu den bekannten Klebeschuhen sind die Hippoplast Klebeschalen
kein durchgängiger Schuh. Vielmehr bestehen sie aus zwei Halbschalen,
die seitlich an den Huf geklebt werden. Die leichten Kunststoffschalen
können zusätzlich mit dem Knipper zurecht geschnitten
werden und lassen so sich mit wenigen Handgriffen an praktisch jeden
Huf anpassen. Unter die Schalen können die unterschiedlichsten
Hufschutzprodukte angebracht werden.
Durch
die zweigeteilte Ausführung sind die Schalen bei Erkrankungen
wie Hufrehe von besonderem Nutzen. Sie gestatten es, die dorsale
Hufwand optimal zu entlasten. Der auf die Schalen aufgetragene Klebstoff
wird beim Ankleben der Schalen nicht nach vorne an die Zehe befördert,
sondern bleibt durch das seitliche Andrücken der Manschetten
an dem Platz an dem er aufgetragen wurde. Dadurch wird außerdem
das Problem der Zehnverlängerung durch Klebstoffüberschuss
vermieden.
Auch
beim Preis beweist die Firma Hippoplast, daß neuste Technik
nicht immer ein Vermögen kosten muss.
Für
· die überlegene Anpassungsfähigkeit an verschiedenste
Hufformen
· die Kombinierbarkeit mit den verschiedensten Hufschutzprodukten
· die Vermeidung einer verlängerten Zehe kombiniert
mit der Entlastung der dorsalen Hufwand
verleihen wir den Titel „Hufschutz des Jahres 2006“
an die Firma Hippoplast S.A.R.L. für die Hippoplast Klebeschalen.
Kontakt:
Hippoplast S.A.R.L.; 9. Rue de Bitche; F – 57720 Breidenbach;
Tel. 0033/387966718; mobil 0173/3909432; FAX 0033/387966718;
E-Mail: info@hippoplast.de
Internet: www.hippoplast.de
|
Hufschutz
des Jahres
2005
|
|
Rossy +
wird
Hufschutz
des Jahres 2005
In
der Kategorie der Kombinationsbeschläge hat die Firma Rossy
Plus PAATT ein besonders gut durchdachtes Produkt entwickelt. Dieser
Kombinationsbeschlag basiert auf einer thermoplastischen Elastomer-Sohle
mit hoher Zug- und Bruchfestigkeit. Er zeichnet sich zudem durch
seinen hohen Abriebschutz aus. Aufgrund der hohen Dämpfung
ermöglicht er den Pferden ein gelenkschonendes Laufen auch
auf harten Böden. Die eingearbeiteten Eisen- oder Aluminiumplatten
ermöglichen dem Huf, zusätzlich zur horizontalen, auch
die Hornkapselbewegung in der vertikalen Richtung. Der strahlunterstützende
Zwischensteg, fördert zusätzlich die horizontale und vertikale
Hornkapselbewegung.
Rossy
+ -Beschläge können mit Eisen- bzw. Aluplatten wahlweise
bestellt werden. Da die Aluminiumplatten leichter sind als Eisenplatten,
kann auch das Laufverhalten der Pferde entsprechend unterstützt
werden. Besonders Interessant sind diese Kombibeschläge auch
für Gangpferde die sonst mit unterschiedlich schweren Eisen
beschlagen werden, um das entsprechende Laufverhalten zu erreichen,
welches z.B. auf Turnieren benötigt wird.
Selbstverständlich
kann auf Wunsch auch die innere Seite des Beschlages mit Aluminiumplatten
und die äußere Seite mit Eisenplatten ausgestattet sein.
Ideal für Pferde, welche zum Streifen neigen, also die Gliedmaßen
gegeneinander führen und sich so leicht Verletzungen durch
gegenseitiges Anschlagen zufügen können. Auch an die Reiter
in der Nacht wurde gedacht. Vier elastische, gelbe Aufzüge
fixieren den Beschlag am Huf und reflektieren bei Dunkelheit. Eine
mechanische Bearbeitung der Beschläge beim Anbringen auf den
Huf ist nur bedingt möglich bzw. nötig. Die speziell angefertigten
Nagellöcher ermöglichen das Setzen der Hufnägel nach
Bedarf. Zusätzlich sind Rossy+ -Beschläge in fünf
verschiedenen Größen und je drei unterschiedlichen Formen
erhältlich. Bei Bedarf kann auch entsprechender Gleitschutz
angebracht werden. Das gefürchtete Aufstollen der beschlagenen
Hufe im Schnee, ist bei Rossy + -Beschlägen Bauartbedingt kein
großes Problem.
|
| 
Jean-Paul
Lieby erklärt interessierten Anwendern den Rossy+.
|
 |

Gerd Schramm
und Dr. Alexander Wurthmann zeichen Jean-Paul Lieby (Mitte) für
die Entwicklung des Rossy+ aus.
|

Der Rossy+ wird
aufgenagelt. Deutlich erkennbar: die einschiebbaren fluoreszierenden
Aufzüge.
|

Verschiedene
Formen und Größen des Rossy+
|

Nahaufnahme
des Rossy+
|
Hufschutz
des Jahres
2004
|
|
Natural
Balance Shoe (NBS)
wird
Hufschutz
des Jahres 2004
Durch
seine Untersuchungen an den wilden Mustangs Amerikas hat Gene Ovnicek
aus Montana in den USA nicht nur den Natural Balance Shoe (NBS)
erfunden. Er hat
außerdem einen interessanten Vorschlag für die Barhufpflege
an sich gemacht. 1986/87 fing er in Amerika wilde, auf harten Böden
lebende Mustangs ein und untersuchte deren naturbelassene Hufe.
Er bestrich ein Brett mit Teer und drückte dieses auf die Hufe
der Wildpferde. Die Hufe waren auf den bodenberührenden Punkten
schwarz. Das Ergebnis war bei allen Pferden verblüffend ähnlich.
Sie trugen ihr gesamtes Gewicht verteilt auf die Trachten mit den
Eckstreben und dem Strahl, sowie der Sohle und im Zehenbereich je
ein Punkt links und rechts neben dem Hufbein. Verbindet man nun
die Bodenkontaktpunkte diagonal miteinander, so kreuzen sie sich
genau über der weitesten Stelle des Hufes also unter dem Gelenkfügungszentrum
(Artikulationszentrum) des Hufgelenks. Die Sohle produziert an der
Grundfläche des Hufbeins die Sohlenlederhaut und somit sollte
auch die ganze Sohlenfläche eine einheitliche Dicke besitzen.
Der optimale Huf hat die weitste Stelle genau unter dem Artikulationszentrum
des Hufgelenks. Von dieser Stelle aus liegt der Abrollpunkt genau
1/3 vor der weitesten Stelle und die Trachten 2/3 hinter dieser.
Bei diesen Untersuchungen wurde auch herausgefunden, dass sich die
Wildpferde eine Starke Zehenrichtung anlaufen.
Gene
Ovnicek

Aus
diesen Ergebnissen heraus wurde der Natural Balance Shoe entwickelt.
Der NBS wird an bzw. hinter der weißen Linie angesetzt. Idealerweise
liegt der Abrollpunkt ca. 6mm vor der Hufbeinspitze. Dies kann verständlicherweise
nur mit einem Beschlag ohne Zehenkappe eingehalten werden. Bedingt
durch seine zurückgesetzte, starke Zehenrichtung wird die Abfußungsphase
verkürzt und somit der Hufrollenbereich entlastet. Zusätzlich
erlaubt der zurückgesetzte Beschlag dem Pferd das natürliche
Ablaufen der Zehe. Dadurch bleibt der Hufwinkel während der
Beschlagsperiode weitestgehend erhalten.
Durch den verbreiterten, abgedachten Zehen-Sohlenbereich wird das
Hufbein unterstützt ohne die Sohlenlederhaut zu quetschen.
Dies ist bei einer drohenden oder erfolgten Hufbeinrotation von
Vorteil. Ein weiterer Aspekt ist das verminderte Absenken der Sohle,
welches eine zusätzliche Schonung des Hufrollenbereichs bzw.
der tiefen Beugesehne zur Folge hat. Mit dem NBS werden also auch
die Trachten entlastet, somit geschont und durch verminderten Trachtenabrieb
der Huf nicht mehr aus der Balance gebracht. Daher auch ein Idealer
Beschlag für zu flach stehende Pferde.
Der
NBS-Beschlag wird aus Aluminium nur für die Vorderhufe ohne
Kappen hergestellt und für die Hinterhufe aus Eisen mit Seitenkappen
angeboten. Eine weiter Variante ist NBS-Vordereisen, NBS-Light und
Kunststoff-NBS (Fa. Cera).
Für
seine Verdienste um die Untersuchung der Wildpferde und den daraus
abgeleiteten Beitrag zur Methodik der Barhufpflege sowie den daraus
entwickelten NBS-Hufschutz wird der DHR Hufschutz des Jahres zu
gleichen Teilen an Gene Ovnicek und die Firma TFP verliehen. |
|

|
|
|
Hufschutz
des Jahres
2003
|
Dallmer
Cuff
wird
Hufschutz
des Jahres 2003
Die
Auswahl des passenden Hufschutzes für das einzelne Pferd spielt
eine bedeutende Rolle bei Therapie und regelmäßiger Pflege
des Bewegungsapparates. Die Bandbreite der angebotenen Produkte
erhöht die Chancen auf eine wirkungsvolle Therapie für
das einzelne Pferd. Dies setzt natürlich ein umfangreiches
Wissen des Fachmannes / der Fachfrau über die einzelnen Hufschutzarten
und deren Anwendung voraus. Wer heute nicht bereit ist, sein Wissen
und Können über den Bildungsstand des Mittelalters hinweg
zu heben, sollte zum Wohle des Pferdes einen anderen Beruf wählen.
Klebeschuhe
als nagelloser Hufschutz bieten sich nicht nur für die Behandlung
erkrankter Hufe, sondern auch im Alltag sowohl im Sport als auch
im Freizeitbereich an. Besonders bei Pferden, die das „Klopfen“
am Huf nicht gerne über sich ergehen lassen, bietet der Klebeschuh
eine oft angenehme Alternative. Ausgebrochene Hufwände, welche
ein Nageln nicht mehr sinnvoll erscheinen lassen, werden mit Klebeschuhen
bestückt.
Besondere
Möglichkeiten bietet der Cuff der Firma Dallmer. Auf den ersten
Blick ist er ein guter Klebeschuh, unter den mittels Schrauben ein
einfaches Hufeisen montieret wird. Bei genauerer Betrachtung bietet
er aber die Möglichkeit, als „Träger“ für
weitgehend alle Beschlagsarten verwendet zu werden. Kunststoff-,
Aluminium-, Kombinations- und Eisenbeschläge der verschiedensten
Ausführungen können so ohne Hufnägel unter den Cuff
geschraubt und an den Huf geklebt werden. Der Cuff findet hier wie
ein geklebtes Bindeglied zwischen Huf und Hufschutz seine Wirkung.
Ob vorbeugend oder therapierend eingesetzt, hier kommen wir dem
Satz; „Für jedes Pferd der richtige Hufschutz“,
ein großes Stück näher.
Das
Deutsche Hufregister erklärt daher den Dallmer Cuff wegen seiner
äußerst vielseitigen Einsatzmöglichkeiten zum Hufschutz
des Jahres 2003.
|
 |
 |
|
|
|